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Gartenlokal Am Kaiserbahnhof Potsdam

Geschichte des Gartenlokals
“ Am Kaiserbahnhof “

Unser Gartenlokal liegt genau zwischen dem 1842 errichtetem Forsthaus Wildpark und dem ehemaligen sogenannten Bürgerbahnhof, dem heutigen Bahnhof Park Sanssouci.
Dieses Gebäude wurde 1869 errichtet, wobei der Bahnhof aber bereits 1845 mit Eröffnung der Bahnverbindung nach Magdeburg genutzt wurde.

Die Strasse Am Wildpark, die in den Werderschen Damm übergeht, ist wie der Name schon aussagt, die Ausfallstrasse nach Werder. Sie wurde als Damm errichtet, da sie mitten durch
ein sumpfiges Gebiet führt und endete an der Havel mit einer Fähre.

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Grundstücks Am Wildpark 4 stammt aus dem Jahre 1894, als das Grundstück von der Berliner Fabrikantin Anna Köhlitz erworben wurde. Jedoch wurden auf dem Gelände keine Gebäude errichtet.

Im Jahre 1909 wurde der Bahndamm aufgeschüttet und der Kaiserbahnhof errichtet.

Am 27. September 1913 erwarb der Kaufmann Johannes Lehman dieses Grundstück und errichtete bis zum März 1914 ein Wohngebäude mit Nebengelass.

Laut dem Potsdamer Melderegister bezog die Familie am 1. April 1914 ihr neues Heim.

Kaiserbahnhof Wohngebäude1

Das Obergeschoss diente der Familie als Wohnung und im Erdgeschoss befand sich der Stall für Pferde und Kleingetier. Denn die Familie Lehmann betrieb einen Großhandel mit lebenden Tieren, insbesondere Kaninchen.

Ringsherum entstanden im Laufe der Jahre einige Kleingartenanlagen, so 1928 die Kleingartenanlage Bergemann, heute „Geschwister. Scholl“ e.V. Des weiteren die Eisenbahnersparte, deren Gelände sich entlang des Bahndamms bis nach Berlin hinzieht. Ausserdem die Gartensparten Krähenbusch und Rosenfels. Später kam dann noch die Gartensparte Lindengrund, die einstige „Peter Kühne“ Siedlung hinzu.

Nach dem Tode der Eheleute Lehmann übernahm 1946 die Potsdamer Gebäudewirtschaft das Grundstück und vermietete es an eine Familie Krumnow, die bis 1965 hier wohnten. Nach ihrem Wegzug wurde das Grundstück an die Familie Ackermann vermietet. Leider verfiel das Gebäude im Lauf der Jahre zusehends und wurde 1973 von der Bauaufsicht zu Wohnzwecken gesperrt.

Dies blieb den Mitgliedern der Kleingartenanlage nicht verborgen und so wandten sie sich an den Rat der Stadt Potsdam um die Reste des Gebäudes als Spartenheim zu nutzen und die anfallenden Baustoffe zu recyceln.

 

So konnte mit der Zustimmung vom 8. August 1976 mit der Errichtung des Spartenheimes begonnen werden.

Zustand beim Aufbau

Die feierliche Einweihung des Spartenheimes erfolgte am 1. Mai 1978.
Bereits 1979 wurde mit dem Bau eines Bierkellers und einer Küche begonnen, was noch im selben Jahr fertiggestellt wurde.

Die Bewirtschaftung erfolgte Anfangs durch Angestellte der Gartensparte, was jedoch einen erheblichen zeitlichen Aufwand zur Folge hatte.
So wurde 1990 der Beschluss gefasst die Gaststätte zu verpachten. Seit dem Jahr 2000 werden
die Geschäfte von Harry Przybyla und seiner Ehefrau wahrgenommen.

In den nachfolgenden Jahren wurden zahlreiche Umbauten und Neuerungen vorgenommen, so dass die heutige Gaststätte sich sehen lassen kann.

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